Freitag, 24. Juni 2011

Hängen oder vierteilen? – Falkengrund-Autor schockt die Leser

„Falkengrund war gratis.“ Wer findet in diesem Satz einen Fehler?

Hier! Müsste es nicht heißen: „Falkengrund ist gratis“?

Leider nicht mehr.

Ich habe die schwierige Entscheidung getroffen, dass Falkengrund nur von Nr. 1 bis 17 eine kostenlose Serie war. Ist. Die ersten siebzehn Episoden werden weiterhin kostenlos zu haben sein. Wer sie noch nicht heruntergeladen hat, kann dies in aller Ruhe die nächsten Jahre, vielleicht Jahrzehnte über tun. Ab der Nummer 18 wird die Serie etwas kosten – nicht sehr viel allerdings. Einen Euro pro Episode, um genau zu sein. Ich halte das für erschwinglich und nicht unverschämt. Abgesehen davon, dass es unverschämt genug ist, eine Gratis-Serie überhaupt kostenpflichtig zu machen.

Die Gründe für die Umstellung sind vielschichtig. Zum einen möchte ich Falkengrund sehr gerne in Amazons Kindle-Store platzieren – das darf ich aber nur, wenn die Serie etwas kostet. Ich darf die Bände auch nicht bei Amazon kostenpflichtig und auf anderen Plattformen gratis anbieten – das verbieten mir nachvollziehbarerweise die Teilnahmebedingungen von Amazon, und den Lesern gegenüber wäre es ohnehin nicht fair.

Zum anderen juckt es mich schon länger, endlich wieder mehr neue Episoden zu schreiben. Das ist zeitaufwändig, und die Zeit dazu kann ich mir definitiv nur nehmen, wenn eine Chance auf Einnahmen besteht. Ich habe, wie man so schön sagt, eine Familie zu versorgen.

Auch dem besonderen eBook-Shop beam-ebooks, dem ich es zu verdanken habe, dass Falkengrund so viele treue Leser gefunden hat, wünsche ich etwas Gewinn (bis dato wurden rund 100.000 Falkengrund-eBooks bei beam heruntergeladen).

Es bleibt mir nichts übrig, als meine Leser um Verständnis zu bitten. Ich hoffe, wer Falkengrund schätzt, wird bereit sein, einen Euro pro Episode zu investieren, ohne sich darüber zu ärgern. Ein großer Teil dieser Investition wird direkt mir und meiner Familie zugutekommen.

Was mir etwas Magendrücken bereitet, ist dass ich die Falkengrund-Serie in diesem Blog einmal als „komplett gratis“ bezeichnet habe. Das war im ersten Eintrag vom Oktober 2010. Natürlich sollte man das Wort „komplett“ nicht in den Mund nehmen, wenn man sich nicht „komplett“ sicher ist, dass es dabei bleibt. Damals war ich sicher. Falls mir jemand ernsthaft böse ist - ich bin jederzeit da, um mir die Beschwerden anzuhören. Insgesamt glaube ich den bisherigen Leserzuschriften aber entnehmen zu können, dass die allermeisten Leser bereit sind, einen Euro pro Story zu bezahlen, wenn das bedeutet, dass ich weiterhin viel Zeit und Mühe in die Serie stecken kann.

Aus Gründen, die mit Bezahlsystemen im Allgemeinen und mit Auszahlungsregeln bei Amazon im Besonderen zu tun haben, erscheinen die Falkengrund-Episoden in Zukunft nicht mehr einzeln, sondern in Dreier-Packs. Am Ersten jeden Monats soll ein eBook mit drei Falkengrund-Episoden erscheinen, das bei beam-ebooks oder im Amazon Kindle-Store für € 2,99 zu haben ist. Falkengrund-Fans bekommen also ab sofort keine zwei, sondern drei Episoden pro Monat. Das ist die erste gute Nachricht.

Die zweite dürfte sein, dass ich Falkengrund auf mindestens achtzig Episoden geplant habe. Neunundfünfzig davon sind bereits geschrieben, sechs weitere werden in die laufende Serie eingewebt, die restlichen fünfzehn bilden das große Finale. Falls der Leserkreis groß genug wird, ist eine Fortsetzung der Serie über die Nr. 80 hinaus natürlich kein Ding der Unmöglichkeit …

Sonntag, 19. Dezember 2010

Giveaway-Grusel – wieso ist Falkengrund eigentlich kostenlos?

Manche meiner Leser sind einfach nur glücklich, Falkengrund gratis lesen zu können. Andere reagieren überrascht und versichern mir, dass sie gerne auch etwas dafür bezahlen würden. Einige zeigen sich sogar ein wenig empört darüber, dass ich die Geschichten umsonst verschleudere.

Über alle diese Reaktionen freue ich mich.

Natürlich veröffentliche ich Falkengrund nicht deshalb kostenlos, um jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Auch schwimme ich nicht im Geld oder leide unter Langeweile. Hinter der Gratis-Kampagne steht ein Konzept mit klaren, teilweise egoistischen Zielen. Deshalb soll auch niemand ein schlechtes Gewissen haben, der Falkengrund kostenlos liest.

Mit der, äh, günstigen Bepreisung der Serie verfolge ich drei Ziele:

1. Ich möchte gelesen werden.

Autoren reden im Allgemeinen nicht gerne darüber, damit sie nicht für eitel gehalten werden, aber ich schätze, 98,3 Prozent aller Schriftsteller haben Spaß an dem Gedanken, dass da draußen gerade jemand eine ihrer Geschichten liest. Im Moment des Schreibens schreibe ich für mich, aber wenn die Story fertig ist, möchte ich jemanden damit gruseln, faszinieren, unterhalten. Je mehr Leser Falkengrund verfallen, desto glücklicher bin ich – so einfach ist das.

2. Ich versuche, eine gewisse Popularität zu erlangen, um zu einem späteren Zeitpunkt etwas besser von der Schriftstellerei leben zu können, als mir das im Augenblick möglich ist.

Die Romanschreiberei ist ein schwieriges Geschäft. Die meisten Schriftsteller kennen das: Man arbeitet über Monate, Jahre hinweg an einem Buch, schafft es vielleicht sogar, es in einem mittleren oder großen Verlag zu veröffentlichen, wird interviewt und besprochen, zu Lesungen eingeladen, erhält von Kritikern und Lesern gute bis begeisterte Kritiken, glaubt sich am Ziel und müsste eigentlich glücklich sein. Trotz allem verkauft man aber nur so wenige Exemplare, dass man davon unmöglich existieren kann. Ich habe es selbst erlebt: Fünf Monate Arbeit, Veröffentlichung bei einem großen Verlag, überschwängliche Leserbriefe und Rezensionen, weniger als tausend Verkäufe. Das sind nicht einmal 200 Euro Einkommen pro Monat – wie soll das funktionieren?

Es gibt tausende guter Belletristik-Autoren im deutschsprachigen Raum, die durchaus veröffentlicht und gelesen werden, aber die allermeisten publizierten Romane verkaufen sich nur einige hundert oder einige tausend Mal, und ein Autor erhält selten mehr als einen Euro Honorar pro verkauftem Buch, oft weniger. Dadurch entsteht ein Paradoxon: Während es hierzulande tausende Verleger, Redakteure, Lektoren, Agenten, Drucker, Bibliothekare und Buchhändler gibt, die von ihrer Arbeit leben können, gelingt das den meisten Autoren niemals.

Seien wir ehrlich: Leser lesen zunächst einmal Bücher von Autoren, die sie kennen. Selbst wenn man ein, zwei Mal enttäuscht worden ist, hält man sich lieber an die gewohnten Namen. Neue Autoren ärgern sich naturgemäß darüber, aber so läuft es eben. Ich habe jedes Verständnis für dieses Leseverhalten – mir selbst geht es nicht anders. Um gekauft zu werden, muss man also vor allem bekannt sein. Falkengrund soll alle Leser von fantastischer, unheimlicher oder spannender Literatur da draußen dazu verführen, es mal mit dem Schriftsteller Martin Clauß zu versuchen. Und irgendwann … zack! … schnappt die Falle zu, und du kannst nicht mehr raus und wirst dein Leben lang Bücher kaufen, auf denen mein Name draufsteht.

Harharhar! Harhar ….

3. Wie ich schon im allerersten Post schrieb, vertrete ich die Meinung, im eBook-Format sollten nicht nur Texte erscheinen, die bereits in gedruckter Form verfügbar sind. Das würde bedeuten, die Möglichkeiten des neuen eBooks aufs Technische zu beschränken. Was das eBook wirklich interessant macht, ist sicher nicht, dass man plötzlich auf einem Bildschirm lesen kann. Ich sehe im eBook auch ein Werkzeug für Indie-Texte. In den USA gibt es bereits ein großes Angebot von reinen eBook-Autoren. Viele davon veröffentlichen ohne Verlag. Zunächst werden Nischen bedient, Experimente gemacht. Einige dieser Nischen und Experimente wachsen und wachsen, bis sie Zehntausende oder Hunderttausende von Lesern finden. Und plötzlich ist nichts mehr zwischen Leser und Autor, keine Verlage, deren Vorstellungen sich die Autoren unterwerfen müssen, keine Buchhändler, von deren Bereitschaft und Meinung der Erfolg eines Buches abhängt. Es kommt zusammen, was schon lange zusammen gehört: Lesen und Schreiben.

Falkengrund ist nicht nur eine Gruselserie. Es ist auch ein kleiner Anstoß, um im deutschsprachigen Raum eine neue Art des Lesens und Schreibens zu etablieren.

Montag, 13. Dezember 2010

Hier ist sie - die erste neue Story!

Informierte Leser wissen, dass die Falkengrund-Serie in den Jahren 2005 und 2006 schon einmal erschien. Vor dem Neustart beschloss ich, nicht nur die Episoden von damals wieder zu veröffentlichen und die Serie danach fertigzuschreiben - ich wollte auch schon vorher immer wieder neue Episoden einfügen.

Ich wusste einfach, Falkengrund würde mir wieder so viel Spaß bereiten, dass ich keine zwei Jahre warten konnte, um neue Texte dafür schreiben zu dürfen. Außerdem fallen mir viele Abenteuer ein, die viel besser in die Anfangszeit als in den späteren Handlungsverlauf passen. Und: Die Leser von damals sollen auch ihren Spaß haben und möglichst früh Episoden bekommen, die sie noch nicht kennen.

Anfangs plante ich die erste neue Story für die Nr. 9 oder 10 ein. Wahrlich genügend Zeit, um sich in aller Gemütlichkeit wieder in der Serie zurechtzukuscheln.

Dann ritt mich der Teufel.

Da trieb sich doch auf meiner Festplatte ein Storyfragment mit dem Titel "Vor dem Hahnenschrei" herum, das geradezu danach krähte, zu einer Falkengrund-Episode umgearbeitet zu werden. Die Idee zu der Geschichte war mir Anfang 2009 gekommen, als ich meiner Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vorlas, in der ein krankheitsbedingt heiserer Hahn nicht krähen konnte und daher die anderen Tiere auf dem Bauernhof bat, mit ihren Stimmen den Bauern zu wecken, was kläglich misslang. Zunächst hatte ich die Idee mit dem Arbeitstitel "Der schwarze Phönix" notiert, in der Hoffnung, dass mir beim Schreiben noch etwas Knackigeres einfallen würde. Im Januar 2010 begann ich die Story zu schreiben, wie gesagt, damals noch ohne den Bezug zu Falkengrund.

Ich hatte bei der Städtischen Wirtschaftshilfe (schätze, ich bin nicht der erste Schriftsteller, der dort bisweilen einkauft), einen alten Schmöker von Stephen King erworben, den ich noch nicht gelesen hatte: "Cujo" - die Geschichte vom tollwütigen Bernhardiner, gebundene Version, ordentlich erhalten, 1 Euro, absolut unwiderstehlich. Wer den Roman gelesen hat, wird mir zustimmen - er gehört nicht zu Kings Meisterwerken, aber er hat im Ansatz alles, was seine Schreibtechnik ausmacht, und er versteht es, den Leser zu fesseln. Ganz im Eindruck von "Cujo" begann ich "Vor dem Hahnenschrei".

Als ich im Oktober Falkengrund neu startete, bekam ich Lust, so schnell wie irgend möglich etwas Neues dazu zu schreiben. Ich ahnte, dass es zeitlich knapp werden würde, aber ich ging es an. Und kündigte die Story an, ohne mehr als ein Drittel davon geschrieben zu haben. Dann kamen tausend Dinge dazwischen, und schließlich saß ich die drei Tage vor dem Erreichen des Erscheinungstermins bis spät abends am PC und tippte.

Ehrlich gesagt: Ich hatte vergessen, wie viel Arbeit so eine dumme, kleine Falkengrund-Episode eigentlich macht. 75.000 Anschläge oder 12.000 Wörter, ein Klacks für einen Schnellschreiber. Aber ich war nie ein Schnellschreiber. Nicht, dass ich Vorbehalte dagegen hätte, einer zu sein. Ich bin nur einfach zu langsam. Und ich recherchiere zu viele Belanglosigkeiten.

Am Samstag (der Erscheinungstermin war gekommen, und ich hatte noch rund 15.000 Anschläge vor mir, plus Lektorat, plus eBook-Erstellung) erwischte mich eine Magen-Darm-Grippe, und nach einem längeren Aufenthalt auf einem üblicherweise stilleren Örtchen gab ich mir den Rest des Tages frei.

Heute ist die Story mit zwei Tagen Verspätung erschienen. Sie ist so merkwürdig, wie es sich für eine echte Falkengrund-Episode gehört. Zwar passt sie nicht ganz in den Zeitverlauf - ach, zum Henker mit der Kontinuität! Die Geschichte hat sich eben irgendwann vor der Nr. 2 ereignet. Ein Rückblick. Vergangenheitsabenteuer. Soll's doch geben.

Erzählerisch ist "Vor dem Hahnenschrei" in voller Absicht an den King of Horror angelehnt, auch wenn die Story sicher nur a far cry von dessen Werken ist. Wortspiel verstanden? Hahnenschrei - a far cry (= himmelweiter Unterschied)? Witzig, was?

Übrigens stelle ich fest, dass es Spaß macht, Making Ofs zu den Episoden zu schreiben. Also werde ich das fortan öfter tun.

Seid gewarnt.

Dienstag, 2. November 2010

Von den Schwierigkeiten, kostenlose eBooks anzubieten

Wenn ich die Falkengrund-Serie schon gratis verschleudere, werde ich auch alles daran setzen, sie an möglichst vielen Orten anzubieten – so lautete meine interne Kampfansage vor Start des Projekts. Aber, wie ich in den ersten Tagen feststellen durfte: Die Falkengrund-eBooks werden zwar gerne heruntergeladen, aber sie irgendwo einzustellen, ist gar nicht so einfach.

Klar, die großen deutschen eBook-Shops wie Ciando oder Thalia möchten sich mit Gratis-eBooks das Geschäft nicht verderben. Das kann ich verstehen. Aber auch in internationale Shops wie Amazons Kindle Store oder Apples iBook Store, die massenhaft kostenloses Material (auch auf Deutsch) anbieten, kommt man nicht so leicht rein.

Zu Apples Auflagen für eine Aufnahme in den iBook Store gehört eine ISBN. Eine solche zu bekommen, ist zwar theoretisch kein Problem, aber bei angestrebten hundert Episoden dann doch nicht ganz billig für einen Autor, zumal die Vergabestelle für ISBNs die Nummern nur an eingetragene Verlage in größeren Mengen günstig abgibt – als Autor muss man sich Nummer für Nummer einzeln besorgen, für schlappe 79 Euro das Stück (für die Falkengrund-Serie also ein Kostenfaktor von einigen Tausend Euro). Zwar bietet z. B. der Verlag Lulu kostenlose ISBNs, dafür muss man Lulu aber per Vertrag zu seinem Verleger machen und ist damit in vielerlei Hinsicht an ihn gebunden. Was für mich nicht in Frage kommt, da ich alleine bestimmen möchte, wie und wo ich Falkengrund veröffentliche.

Nun hätte ich sicher auf dem einen oder anderen Weg günstig an ISBNs kommen können. Die Frage ist, ob man Lust hat, sich den Schikanen von Apple komplett zu unterwerfen.

Apple zensiert nämlich auch den Inhalt seines Stores. Es erlaubt beispielsweise keine nackte Haut auf dem Cover – „no nudity“. Da hätte ich das eine oder andere Falkengrund-Titelbild nur für den iBook Store neu kreieren müssen.

Tut mir leid. Nein, danke.

Amazons Kindle Store gibt sich zwar offener. Eine ISBN ist hier nicht vonnöten, und ein wenig Erotik auf dem Cover stört niemanden. Dafür gibt es für Autoren aber eine Mindestpreis-Auflage. Jedes eBook muss mindestens 99 US-Cent kosten – das erfährt man erst, nachdem man eine halbe Stunde lang alle Felder ausgefüllt und alle Optionen gewählt hat. Und woher kommen dann bitte die ganzen kostenlosen eBooks im Angebot? Von US-Verlagen. Die erhalten nämlich das Sonderrecht, auch Gratisangebote einzustellen.

Nett, nicht?

Erstes Fazit: Schön, dass es beam-ebooks gibt, wo ich Falkengrund anbieten darf, obwohl es kostenlos ist, keine ISBN hat und ab und zu einen Hauch von Busen zeigt.

Zweites Fazit: Wer Falkengrund auf dem Kindle, dem iPad oder iPhone lesen will, kann das problemlos tun, aber eben nicht über den Amazon Kindle Store oder den iBook Store, sondern über txtr.com (es gibt eine txtr-app für iPad/iPhone) oder die anderen Download-Stellen.

Drittes Fazit: Eigentlich wollte ich mir ja auf Weihnachten den Kindle 3 zulegen, aber jetzt habe ich irgendwie keine Lust mehr dazu ...

Montag, 1. November 2010

Falkengrund, Schule des Okkulten – die Schauerserie aus dem Netz

Falkengrund – müsste ich das kennen?

Nein. Neinnein. Definitiv nicht. Wird nicht abgefragt.

Wer trotzdem mehr wissen möchte, ist in diesem Blog gut aufgehoben. Beginnen wir zur Einführung mit dem klassischen Werbetext, mit dem ich im Januar 2005 meine Falkengrund-Website (damals unter der Adresse www.gruselstories.de) eröffnet habe:

„Falkengrund ist kein Ort für Touristen und Kurgäste.

Wer sich auf den Weg durch den Schwarzwald macht, um das einsam gelegene ehemalige Jagdschloss aufzusuchen, hat einen bestimmten Grund dafür. Vielleicht gibt es für ihn keine andere Zuflucht mehr. Oder er erhofft sich Antworten auf nagende Fragen – Fragen, die ihm sonst nirgendwo beantwortet werden können. Seit mehr als einem Jahrhundert beherbergt Schloss Falkengrund eine kleine private Hochschule, deren Forschungsgegenstand das Übersinnliche ist. Dreizehn Schüler und ihre Dozenten stellen sich den finsteren Rätseln, und jeder von ihnen trägt ein persönliches Geheimnis mit sich. Ihr aller Schicksal erfüllt sich auf Schloss Falkengrund ...

Falkengrund ist keine der herkömmlichen Dämonenjäger-Serien. Das neuartige Konzept schlägt einen Bogen von den Wurzeln des Schauerromans zu modernem, jugendlichem Horror.“

Bei Falkengrund handelt es sich also um eine phantastische Grusel-Romanserie, die erstmals im Januar 2005 begann und anderthalb Jahre später leider wieder eingestellt werden musste, nach immerhin 52 regulären Episoden und drei Sonderbänden – das sind umgerechnet weit über 2000 Buchseiten.

Seinerzeit haben viele Leser die Abenteuer um die illustren Dozenten und Studenten wöchentlich heruntergeladen und mit Begeisterung gelesen. Das belegen auch die zahlreichen Zuschriften, die ich bis zum heutigen Tage dazu erhalte. Auch nach vier Jahren hatte sich noch nicht jeder damit abgefunden, dass die Serie nicht mehr erschien.

Deshalb startet Falkengrund jetzt, im Oktober 2010, noch einmal neu. Ihr könnt alle bisherigen Texte wieder im Netz lesen, neue Abenteuer werden geschrieben, offen gebliebene Geheimnisse nach und nach gelüftet, der groß angelegte Handlungsbogen wird endlich abgeschlossen. Aber nicht zu rasch, keine Sorge!

Diese Serie ist – wie schon angedeutet – in vielerlei Hinsicht einzigartig im Netz. Am ungewöhnlichsten ist vielleicht, dass hier ein professioneller Autor (u. a. Veröffentlichungen bei Ueberreuter) eine ganze Serie gratis ins Netz stellt, ohne Wenn und Aber, nicht etwa nur Leseproben oder Teaser.

Falkengrund – Schule des Okkulten erscheint auf der Seite www.falkengrund.net. Wenn du auf intelligenten, spannenden Grusel stehst, solltest du zumindest mal reinlesen. Es kostet nichts und tut im Allgemeinen nicht weh.

Aber Vorsicht: Viele kommen nicht mehr von Falkengrund los …

(Du hast es bestimmt gemerkt, ich duze hemmungslos, womit ich keineswegs andeuten will, Falkengrund sei eine Serie für Kinder. Nein, die Jugendfreigabe liegt so schätzungsweise bei 13 ½. Dummerweise habe ich dafür noch keinen funktionierenden Alterscheck gefunden ;-).

Montag, 18. Oktober 2010

Falkengrund-Homepage online

Seit heute ist unter www.falkengrund.net die offizielle Homepage der Falkengrund-Serie online. Dort können auch die ersten Cover bewundert werden.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Falkengrund startet an Halloween

Pünktlich zu Halloween startet die eBook-Gruselserie Falkengrund auf meiner Seite www.falkengrund.net. Die Episoden sind dann kostenlos in den beliebten Formaten epub, prc und pdf herunterladbar. Außerdem gibt es eine html-Version in kurzen, lesefreundlich aufbereiteten Häppchen. Da macht sogar das Lesen am Bildschirm Spaß, wetten?